History

Geschichte und Geschichten rund um den schärfsten Clan im Netz

Die Anfänge des CC-Clans reichen weit in die Mitte der neunziger Jahre zurück. Damals hatte Nodens noch die gehaltvolle Aufgabe, Computer und Peripherie mit einem großen, weißen Auto beim Kunden abzuliefern. So trug es sich dann eines Tages zu, dass Nodens eine fette Ladung von PCs zum staatlichen Umweltamt bringen sollte.

Da er keinen Bock hatte, den ganzen Mist alleine auszuladen, fragte er den EDV-Scheff um Hilfe, und wenige Minuten später stand er dann dem guten alten Rocco gegenüber, der zwar auch keinen Bock auf die Scheiße hatte, aber – wegen seines Sklavenstatus (als Zivi) – den schwarzen Peter zugeschoben bekam. Glück sag‘ ich nur, denn so lernten Rocco und Nodens sich kennen und entdeckten ihr gemeinsames Interesse fuer ein Computerspiel namens Quake. Boooh!

Wochen später dann, wurde in einer Bonner Informatiker-WG die Ballerpaady angesetzt, und seit dieser Zeit Quaken Rocco und ich, was das Zeug hält… (un jez is ma ein anderer dran….Gruss, Noddi)

Ballerkov, Ballerkeller und bellende Katzen… oder wie alles weiter ging

Eines schönen Abends im Puecklerschen-Gemach, begab es sich das Consul Weyer, Lumberjack, Rocco Granata, der Fürst und andere, eine klitzekleine Ballersession abhielten. Diverse Besucher starrten gebannt ueber unsere Schultern auf die Monitore. Fasziniert vom Phänomen Quake 2, das sich auf den Bildschirmen abzeichnete. Darunter war auch ein gewisser Ballerkov, wackerer Playstation-Ritter und schwerstens Doom 2 geschädigt. Er konnte es nicht fassen. Was sich dort abspielte, war das unglaublichste, was er jemals sah. Und dies war auch der Grund, der ihn dazu animierte, prompt eine Ballersession in seinem Palast zu organisieren. An einem wunderschönen Sommertag mitten im Juni, in Grefrath der Perle an der Niers, traf sich eine Horde Quake-Lechzender Gesellen um wenig zu reden, aber viel zu ballern. Mit von der Partie waren diesmal auch Spadjaari, damals noch unter dem Pseudonym Jack Rabbit unterwegs, und Nodens, damals noch als Nodens bekannt. Beides Jungs der alten Kölner Schule und verwachsen wie ein siamesischer Zwilling. Angeschleppt wurden sie von Rocco, der schon immer unser Mann fuers Grobe war 😉 .

Auf jeden Fall wurde diese Session ein voller Erfolg. Zumindest fuer die Spieler, die nach einem schlaflosen, durchrauchtem und mit Bier versüßten Wochenende die Pforten der Wahrnehmung im Eilschritt durchschritten. Die einzigen Leidtragenden waren Ballerkovs Mitbewohnerin und die gemeinsamen Katzen (eine soll heute immer noch bellen anstatt zu miauen).
Somit musste ein Ausweg gefunden werden.

Da Ballerkov der einzige ohne Rechner aber mit ’ner Menge Bock war, bot er sich an, selbstlos wie er nunmal ist, seinen Keller zur Verfügung zu stellen. Ein Gewölbe im allerfeinsten Quake-Ambiente.

Auch diese Session wurde nach massivem Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln, ein voller Erfolg. Durch das enorm gute Zusammenspiel der Protagonisten entsprang dann später während einer heißen telefonischen Diskussion dem Consul, ganz unbeabsichtigt, der Name ConCarne. Und somit war der Clan ConCarne geboren. Ein historischer Moment, dem Consul sei Dank. Alle schlossen sich bereitwillig dem Clan an.
Wirklich alle? Nur ein unbeugsamer Nodens leistete Widerstand.
Doch nun zu etwas völlig anderem…

Es herrschte eisige Kaelte im Land… und im Ballerkeller auch.

Nikolausfrag ’98

Von überall her fanden sie sich ein, um die erste concarnsche Ballersession zu celebrieren. Es stand viel an. Der Server musste zusammengebaut werden (Danke susi021.jpg), die claninterne Reglementierung festgelegt werden und die zwischenmenschlichen Beziehungen gefestigt. Wegen der eisigen Kälte musste man sich natuerlich ordentlich warmquaken und -halten. Unvergesslich sind Spadjaari, damals unter dem Namen Spadjaari bekannt, und die rote Wolldecke. Zudem sollte an diesem Wochenende medved, der zukünftige Hüter des heiligen Servers, zu uns stoßen. Dies tat er dann auch, nachdem sich sein Wagen auf der Strecke Stuttgart – Grefrath erstmal seiner Zündkerzen entledigte, welche er dann aber fachmännisch wieder einschraubte. Blieb er jetzt zweimal liegen?
Ebenso war auch Sportsfreund Deady, eine sehr ehrgeizige Persönlichkeit, dabei, der mit dem Consul den Keller im .bsp Format zusammenbasteln wollte, was allerdings eher unvollendet blieb. Es war einfach schön. Nodens baute den Server zusammen, den Rocco dann auch souverän zum laufen brachte und wir froren uns den Arsch ab, es war wie in Stalingrad. Doch man lernte körperliche Naehe schätzen und den mitgebrachten Gasofen (eher ein Tropfen auf den heissen Stein).
Zwischenzeitlich ging dann auch unser Server in medveds Wohnheim ans Netz, leider nicht immer ganz störungsfrei. Trotzdem hatten wir einen ersten Quakeserver und auch eine Webseite, die man hier noch bewundern kann.
Nun zum großen Unbekannten. Irgendwie traf man plötzlich auf diversen Q2 Servern einen CC|Fastjack, den niemand kannte. Wer war er dieser einsame Streiter der sich unseres Signums bemächtigte? Unbemerkt hatten wir Zuwachs bekommen. medved hatten ihn angeworben und wir sind dankbar dafür, da sich Fastjack als würdig erwies dieses unser Zeichen zu tragen.
Und nun ist er der Hüter des heiligen Servers, wer die heilige Handgranate besitzt ist allerdings weiterhin unklar.

Der Rest ist Geschichte…

Ach, bevor ich es vergess, eines schönen Abends im schwersten Fraggefecht erschien plötzlich ein CC|Nodens auf unserem Server, und wir wunderten uns…

lol 🙂
1st Pueckler und Ballerkov

…die ConCarne-Story geht weiter…

Hui, seit Jahren hat hier niemand mehr etwas geschrieben. 😉 Na dann versuche ich mal, die Geschichte möglichst stimmig aufzuarbeiten.
Mit Mutter und Fastjack als Gralshüter an der RWTH in Aachen kamen auch die neuen Members zu ConCarne. Als da wären Master, Babel und Billi Boy aus Altdorf bei Nürnberg, Roi und Killabee aus Stuttgart, sowie Beorn, Schulterkrüppel, Irielle und später auch Macke aus Aachen. Zumindest von Roi, Beorn und Schulterkrüppel weiß man, dass sie sich zuerst lange Zeit unter anderen Clantags oder sogar gar keinen auf den ConCarne-Servern herumtrieben und um die Gunst der ConCarnis buhlten.
Leider hörte man zu dieser Zeit nur noch wenig, oder sogar nichts mehr, von den Gründungsmitgliedern Rocco, Consul, Pueckler, Ballerkov und Emma Peel.

Counter-Strike und laute (LAN-)Parties

Zusätzlich zu unseren Quakeservern musste sich Mutter auf einmal mit einem Counter-Strike Server herumschlagen. Dieser Server brachte vieles mit sich. Zum einen einen regen Zustrom an Inventar, äh will sagen, permanent connecteten Spielern (sogar zu den Jahreswechseln um Mitternacht war der Server belagert!), die sich in der kurzen Zeit, die sie nicht auf dem Server verbrachten, im Forum tummelten. So entstand die berüchtigte ConCarne-Community.
Ein gut besuchter Gameserver und somit eine Trafficschleuder par excellence 😉 rief natürlich auch irgendwann die Admins der RWTH auf den Plan. Unangenehme Gespräche, Unklarheiten über Tage, aber abgeschaltet wurde Mutter nie. Warum auch immer, vielleicht waren wir eines der Aushängeschilder der RWTH und man versprach sich neue „Kunden“, wer weiß. *g*
Mutter bekam in dieser Zeit einige Hardwareupgrades, unter anderem auch eine stylische Multiprozessorarchitektur auf Pentium III Basis. Wundert eigentlich niemanden bei so Hardwareposern wie Fasti, Roi und Kohl im Clan.
Die LANs und Parties in dieser Zeit waren legendär, siehe Gallery. Es heißt schon etwas, wenn sich selbst Studenten im Wohnheim beschweren, dass es zu laut ist. 😛 Aber auch Masters Nachbarn und Erzeuger hatten unter uns zu leiden. Hach, dabei fällt mir das leckere Chilli ConCarne bei einer der Master-LANs ein. Lecker scharf!

In diese Zeit sinnierte Nodens wohl auch mit seiner ConCarne Tafelrunde über die Zukunft.

Well-Known Clans

Ja, in der Zeit rund um Counter-Strike gab es doch so einige, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte: [BAER], =HIV=, -|SoI|-, -=B|B=-, |YY|, 5e|, >bTCx< und K.O.K.S., um nur einige zu nennen. Aber irgendwie hat ConCarne die meisten überlebt. 😉
Zwischenzeitlich stieß auch Kane, Duron und Marvin zu uns.

BF1942, CS:S und andere Ausflüge

Irgendwie geht nichts über die Klassiker Quake 2 und 3, sowie Counter-Strike. Das merkten wir als einige Ausflüge in Richtung BF 1942, CS:S oder Trackmania Nations unternahmen. Vieles wurde mit Begeisterung gespielt, aber nichts hat sich so wirklich lange gehalten auf unseren Servern oder auch was Fremdyocken anbelangt. Selbst der Counter-Strike Server hat irgendwann den letzten Kill gesehen und ist bis auf den prall gefüllten Storyteller wieder verschwunden.

Time goes on

So schnell kann es gehen. Fasti als Gralshüter zusammen mit Beorn ab nach München und weg von der RWTH. Mit dem Niedergang von Counter-Strike verschwanden auch Macke, Marvin und Kane, man hat nur noch selten von ihnen gehört.
Zum Glück fand sich für Mutter ein neuer Gralshüter – Welcome CC|wandapanda. Das traditionelle Chilli ConCarne Futtern zur Aufnahme bei ConCarne musste bei wanda ausfallen – außer Tofu kommt wanda nichts auf den Tisch. *brrr* 😉 Dafür musste wanda ewig auf den Eintrag auf der Member-Seite warten.
Die Termine zu LAN-Parties wurden seltener, es scheint seine Spuren hinterlassen zu haben, dass bei diversen ConCarnis Nachwuchs anstand oder zumindest ein Umzug von der Studentenbude zur Freundin.

In diese Zeit fiel es aber auch, dass vor allem Beorn, Master und Roi ihre Liebe zu Quake 3 Rocket Arena wiederentdeckten und seitdem regelmäßig auf den Servern gesichtet wurden.

Die Zeit danach – auf zu neuen Ufern

Nun wanda verließ als letzter ConCarni die RWTH und damit musste auch Mutter weichen. 🙁 Bye-bye Mutter, wir werden Dich vermissen!

Trotzdem, so richtig viel hat sich in all den Jahren eigentlich auch nicht getan. Kohl erfreut uns nach wie vor mit seinen Schoten über Gott und die Welt im Forum (und leider viel zu selten auf den Gameservern), es sind jede Menge andere kranken Leute in unserem Forum unterwegs und man sichtet ConCarnis und die Community hier und dort auf Gameservern, sei es für ne gepflegte Runde Rocket Arena, DOD:S oder CS:S.

Auf zum 10-jährigen Jubiläum in 2008. Eine LAN sollten wir da auf jeden Fall machen! 🙂

So long,
Roi